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Mirabellen dörren: kleine Pflaumen richtig vorbereiten

Mirabellen gehören zu den Pflaumen. Kleine Früchte kannst du nach der Extension-Anleitung ganz trocknen; dann muss die Haut ein bis zwei Minuten in kochendem Wasser aufgebrochen werden. Entsteinte Hälften werden zehn Minuten in einer geeigneten Säurelösung vorbehandelt.

Reife gelb-rote Mirabellen vor dem Entsteinen und Dörren

Ganz oder halbiert: Wie bereitest du Mirabellen vor?

Verwende reife, einwandfreie Früchte ohne Schimmel, Druckstellen oder Fäulnis. Wasche sie sorgfältig. Kleine Mirabellen können ganz bleiben; schneller und leichter kontrollierbar trocknen entsteinte Hälften.

Sortiere nach Größe und trockne ganze Früchte getrennt von Hälften.

Welche Vorbehandlung brauchen Mirabellen?

Für ganze kleine Pflaumen nennt die Colorado State University ein bis zwei Minuten in sprudelnd kochendem Wasser, anschließend kaltes Abschrecken und gründliches Abtropfen. Dadurch entstehen feine Risse in der wachsartigen Haut, durch die Feuchtigkeit entweichen kann.

Entsteinte Hälften legst du zehn Minuten in eine in der Grundanleitung beschriebene Ascorbin- oder andere antimikrobielle Säurelösung. Lege sie danach mit der Schnittfläche nach oben einlagig auf das Dörrgitter.

Wie lange brauchen Mirabellen?

Die Tabelle nennt für Pflaumenscheiben etwa sechs bis zehn Stunden und für Hälften etwa vierundzwanzig bis sechsunddreißig Stunden bei 60 °C. Für ganze Mirabellen gibt sie keine feste Zeit an; rechne mit einer längeren Dauer und entscheide nach dem Trockentest.

Lass Probestücke vollständig abkühlen. Fertige Früchte sind biegsam und ledrig. Im Inneren darf kein feuchter Bereich bleiben.

Warum werden Mirabellen konditioniert?

Fülle die abgekühlten Früchte für vier bis zehn Tage locker in einen Behälter und schüttle ihn täglich. So verteilt sich geringe Restfeuchte zwischen trockeneren und feuchteren Stücken. Bildet sich Beschlag, muss die Charge erneut in den Dörrautomaten.

Verpacke erst danach kleine Mengen luftdicht und lagere sie kühl, trocken und dunkel.

Quellen