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Feigen dörren: reife Früchte halbieren

Nimm nur vollreife, einwandfreie Feigen. Kleine Früchte können ganz bleiben, größere halbierst du für eine gleichmäßigere Trocknung. Fertige Feigen sind biegsam und dürfen wegen ihres Zuckers leicht kleben, zeigen aber keine freie Feuchtigkeit.

Wie reif müssen Feigen sein?

Verwende vollreife Früchte ohne Schimmel, gärigen Geruch oder aufgeplatzte, verdorbene Stellen. Unreife Feigen können verderben, bevor sie ausreichend getrocknet sind. Reinige die empfindliche Schale vorsichtig und entferne den Stielansatz.

Halbiere größere Feigen. Ähnliche Stückgrößen auf einem Gitter erleichtern eine gleichmäßige Trocknung.

Was gilt für ganze Feigen?

Wenn kleine Feigen ganz bleiben, tauchst du sie kurz in kochendes Wasser und kühlst sie sofort in kaltem Wasser ab. Damit wird die Haut durchlässiger. Halbierte Früchte brauchen diesen Schritt nicht.

Lass alle Stücke sorgfältig abtropfen und verteile sie ohne Überlappung.

Woran erkennst du trockene Feigen?

Trockne nach Geräteanleitung und kontrolliere dünne sowie kleine Stücke zuerst. Zeitangaben sind nur eine Orientierung, weil Wassergehalt und Fruchtgröße stark schwanken.

Lass ein Stück vollständig abkühlen und schneide es auf. Die Feige soll biegsam sein und darf leicht kleben, aber im Inneren keine feuchte Stelle oder austretenden Saft zeigen.

Wie lagerst du getrocknete Feigen?

Konditioniere die abgekühlten Feigen sieben bis zehn Tage in einem locker gefüllten, geschlossenen Glas. Schüttle täglich und trockne bei Kondenswasser nach.

Danach kommen sie in kleine, trockene und dicht schließende Behälter an einen kühlen, trockenen und dunklen Ort. Schimmelige Feigen werden nicht aussortiert, sondern samt restlichem Behälterinhalt entsorgt.

Quellen