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Haselnüsse trocknen: nach der Ernte belüften und kühl lagern
Frisch geerntete Haselnüsse sollten vor dem Essen oder Lagern trocknen. Die Oregon State University nennt 35 bis 41 °C, gute Luftzirkulation und ungefähr zwei bis drei Tage. Fertige Kerne sind wieder fest und bis zur Mitte cremefarben.

Welche Haselnüsse trocknest du?
Sammle reife Haselnüsse, nachdem sie vom Strauch gefallen sind, möglichst vor längerem Herbstregen. Sortiere beschädigte, schimmelige oder faulige Nüsse aus.
Beginne zeitnah mit dem Trocknen. Die Nüsse können in der Schale bleiben; ausgelöste Kerne trocknen schneller und benötigen weniger Wärme.
Wie trocknest du Haselnüsse gleichmäßig?
Verteile die Nüsse auf einem Gitterboden, in einem luftdurchlässigen Netz oder in einem anderen Behälter, der Luft von allen Seiten durchlässt. Luftzirkulation ist mindestens so wichtig wie die Temperatur.
Die Fachquelle nennt einen optimalen Bereich von 35 bis 41 °C. Oberhalb von ungefähr 43 °C leidet die Qualität. Für Haselnüsse werden etwa zwei bis drei Tage genannt; bei niedrigerer Temperatur dauert es länger.
Woran erkennst du trockene Haselnüsse?
Haselnusskerne sind zunächst fest, werden während des Trocknens schwammiger und zum Ende wieder fest. Gleichzeitig wandert die Farbe von außen nach innen von weiß zu cremefarben.
Öffne mehrere Nüsse aus unterschiedlichen Stellen der Charge. Erst wenn Farbe und feste Textur die Mitte erreicht haben, ist der Vorrat trocken genug.
Wie schützt du Haselnüsse vor Ranzigkeit und Schädlingen?
Kühlschrank oder Gefrierschrank bewahren die Qualität am besten. Lagere ausgelöste Kerne gut verschlossen, damit sie keine Feuchtigkeit und Fremdgerüche aufnehmen. Auch Nüsse in der Schale gehören in einen geschlossenen Behälter.
Die OSU nennt für getrocknete Haselnüsse bis zu ein Jahr im Kühlschrank und bis zu zwei Jahre bei −18 °C. Ranziger, bitterer oder muffiger Geruch beziehungsweise Geschmack ist ein Grund zum Entsorgen.