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Pilze dörren: nur sicher bestimmte Speisepilze verwenden

Trockne nur Pilze, die sicher als essbar bestimmt sind. Trocknen oder Kochen zerstört die Gifte giftiger Arten nicht. Reinige Speisepilze, schneide größere Exemplare gleichmäßig und trockne sie ohne Blanchieren vollständig.

Welche Pilze darfst du dörren?

Verwende gekaufte Speisepilze oder Wildpilze, die zweifelsfrei von einer sachkundigen Stelle bestimmt wurden. Eine App, ein Fotovergleich oder diese Seite reichen für die Bestimmung nicht aus.

Giftstoffe unbekannter oder giftiger Pilze werden durch Dörren und späteres Kochen nicht zuverlässig unschädlich. Im Zweifel wird der Pilz nicht verwendet.

Wie bereitest du Speisepilze vor?

Entferne Erde und beschädigte Stellen. Kleine feste Pilze können ganz bleiben; größere schneidest du in gleichmäßige Scheiben und entfernst harte, holzige Stiele. Ein Blanchieren nennt die Trocknungstabelle nicht.

Sehr nasse Pilze trocknen langsam. Reinige sie zügig und lass Oberflächenwasser ablaufen, ohne sie lange einzuweichen.

Woran erkennst du trockene Pilze?

Die Fachtabelle nennt ungefähr acht bis zehn Stunden, doch Art, Dicke und Feuchtigkeit verändern die Dauer. Ein abgekühltes Stück soll trocken und spröde sein und beim Biegen brechen.

Wie lagerst du getrocknete Pilze?

Fülle die vollständig abgekühlten Pilze sofort in einen trockenen, luftdichten Behälter. Lagere ihn kühl, trocken und dunkel. Bei Beschlag trocknest du einwandfreie Pilze nach; bei Schimmel entsorgst du den gesamten Inhalt.

Quellen