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Tomaten dörren: feste Sorten in Scheiben trocknen
Fleischige Roma- oder kleine Pflaumentomaten eignen sich gut zum Dörren. Löse die Haut kurz mit Dampf oder kochendem Wasser, schneide große Früchte in etwa 1,3 Zentimeter breite Stücke und trockne sie vollständig.
Welche Tomaten eignen sich?
Wähle reife, feste Tomaten ohne Risse, Schimmel oder Fäulnis. Fleischige Sorten mit hohem Feststoffanteil trocknen günstiger als sehr wässrige Salattomaten. Wasche die Früchte vor dem Anschneiden.
Kleine Pflaumen- oder Kirschtomaten kannst du halbieren. Größere Tomaten schneidest du nach dem Häuten in ungefähr 1,3 Zentimeter breite Stücke oder gleich dicke Scheiben.
Wie löst du die Tomatenhaut?
Dämpfe die Tomaten ungefähr drei Minuten oder tauche sie etwa eine Minute in kochendes Wasser. Kühle sie sofort in kaltem Wasser ab und ziehe die gelöste Haut ab. Lass die Stücke gut abtropfen.
Wie lange trocknen Tomaten?
Quellen nennen je nach Zuschnitt, Gerät und Temperatur deutlich unterschiedliche Zeiten. Verlass dich deshalb nicht auf einen pauschalen Stundenwert. Verteile die Stücke in einer Lage und prüfe kleine Hälften und Randstücke zuerst.
Ein vollständig abgekühltes Stück darf keine feuchte Stelle oder austretenden Saft zeigen. Für eine trockene Vorratsware soll es ledrig bis spröde sein.
Dürfen getrocknete Tomaten direkt in Öl?
Lagere selbst getrocknete Tomaten zunächst trocken. Öl schafft eine sauerstoffarme Umgebung; Kräuter oder Knoblauch können das Risiko zusätzlich verändern. Nutze für Ölkonserven nur eine ausdrücklich geprüfte Anleitung und bewahre sie wie dort vorgeschrieben auf.
Wie lagerst du getrocknete Tomaten?
Lass sie vollständig abkühlen und fülle sie sofort in kleine, trockene und luftdichte Behälter. Lagere sie kühl, trocken und dunkel. Bei Schimmel entsorgst du den gesamten Inhalt.