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Bärlauch einfrieren: trocken und portionsweise

Wasche Bärlauch gründlich, lass ihn vollständig abtropfen und tupfe die Blätter trocken. Friere wenige Blätter oder kleine gehackte Portionen luftarm ein. Nach dem Auftauen ist Bärlauch weich und eignet sich besser zum Kochen als zum Garnieren.

Was prüfst du vor dem Einfrieren?

Verarbeite nur Bärlauch, den du zweifelsfrei erkannt hast. Beim Sammeln besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen. Sortiere welke, fleckige und beschädigte Blätter aus.

Wasche die Blätter in kaltem Wasser, lass sie gründlich abtropfen und tupfe sie trocken. Restwasser fördert das Zusammenfrieren und bildet zusätzliche Eiskristalle.

Wie frierst du Bärlauch portionsweise ein?

Wickle wenige trockene Blätter zusammen in Gefrierfolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. Alternativ hackst du den Bärlauch und frierst kleine, direkt verwendbare Kochportionen ein.

Entferne möglichst viel Luft, verschließe die Verpackung und notiere Inhalt und Datum.

Bleibt Bärlauch nach dem Auftauen knackig?

Nein. Wie andere frische Kräuter wird er beim Auftauen weich. Nutze ihn gehackt in Suppen, Soßen, Pesto oder warmen Gerichten, statt ihn als frische Garnitur einzuplanen.

Muss Bärlauch vorher auftauen?

Kleine Portionen kannst du direkt gefroren in das Gericht geben. Entnimm nur die benötigte Menge und schließe die Packung sofort wieder, damit der übrige Bärlauch nicht antaut.

Quellen