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Kräuter trocknen: Methode nach Blattfeuchte wählen
Robuste Kräuter wie Salbei, Rosmarin und Thymian lassen sich in kleinen Bündeln lufttrocknen. Feuchte, zarte Blätter wie Oregano, Estragon, Basilikum oder Minze müssen schneller trocknen. Im Dörrautomaten empfiehlt das NCHFP etwa 35 bis 46 °C.
Wann erntest du Kräuter zum Trocknen?
Ernte die Triebe am Morgen, nachdem der Tau verdunstet ist, möglichst kurz vor dem Öffnen der ersten Blüten. Verarbeite sie sofort und lass sie nicht in der Sonne welken.
Spüle verschmutzte Kräuter kurz unter kühlem Wasser, entferne beschädigte Blätter und schüttle Wasser ab. Vor dem Trocknen muss die Oberfläche trocken sein.
Welche Kräuter eignen sich zum Lufttrocknen?
Robuste Kräuter bindest du zu kleinen Bündeln und hängst sie an einem dunklen, trockenen und gut belüfteten Ort auf. Eine gelochte Papiertüte schützt vor Staub und fängt Blätter auf. Große Bündel können innen schimmeln.
Feuchte Kräuter trocknest du besser als einzelne Blätter oder mit kontrolliertem Luftstrom. Direkte Sonne kostet Farbe und Aroma.
Wie trocknest du Kräuter im Dörrautomaten?
Verteile Blätter in einer Lage und stelle ungefähr 35 bis 46 °C ein. Bei hoher Luftfeuchte nennt das NCHFP bis zu etwa 52 °C. Je nach Kraut und Gerät kann die Trocknung ungefähr eine bis vier Stunden dauern.
Fertig sind Blätter, wenn sie knusprig sind und leicht zerbröseln; Stiele brechen beim Biegen. Prüfe regelmäßig, damit dünne Blätter nicht unnötig lange erhitzt werden.
Wie lagerst du getrocknete Kräuter?
Lass sie vollständig abkühlen und bewahre Blätter möglichst ganz in kleinen, luftdichten Behältern auf. Stelle diese kühl, trocken und dunkel. Zerreibe erst beim Kochen die benötigte Menge.
Zeigt sich Beschlag, trocknest du einwandfreie Kräuter nach. Muffig riechende oder schimmelige Kräuter werden vollständig entsorgt.